Mit KI (Bing) erzeugtes Symbolbild

Wie gut ist die Glaserversorgung in Höhenhaus wirklich und lässt sie sich in absehbarer Zeit verbessern?

Zu den wichtigsten Zielen der SPD-Höhenhaus gehört das Vorhaben, die Lebensqualität im Stadtteil zu verbessern. Höhenhaus soll sich auch für jüngere Menschen zu einem immer attraktiveren Stadtteil entwickeln. Dazu kann eine optimale Anbindung an das Internet mit Hilfe von Glasfaserkabeln wesentlich beitragen. Zugleich wollen wir verhindern, dass sich Geschäftsleute und Selbstständige aus dem Stadtteil zurückziehen, weil es hier an einer modernen technischen Infrastruktur fehlt. Da sich die in Händen von Netcologne liegende Versorgung nur sehr schleppend zu entwickeln scheint, hat sich die SPD-Höhenhaus in zwei Schreiben (12.04.2024 und 22.04.2024) an den Vorstand des Unternehmens gewandt und auf das erste Schreiben auch eine persönliche Antwort des Geschäftsführers Timo von Leppel erhalten. Der weitere und angenehm konstruktiv geführte Dialog erfolgt bis heute mit der Unternehmenssprecherin Dr. Eva-Maria Ritter.

Auf diesem Weg erfuhren wir, dass die Situation aufgrund der Wettbewerbslage mit T-Online sehr komplex ist und keine verbindlichen Festlegungen gestattet, was den weiteren Ausbau in Köln-Höhenhaus betrifft. Immerhin konnten wir zum aktuellen Sachstand bereits Folgendes erfahren: Insgesamt gibt es 8.300 Haushalte in Köln Höhenhaus. Davon wurden in den letzten 2 Jahren 465 Haushalte im eigenwirtschaftlichen sowie durch die Stadt Köln geförderten Ausbau in den letzten 2 Jahren von Netcologne mit Glasfaser erschlossen. Dies entspricht 5,6 Prozent aller Höhenhauser Haushalte (Stand: Juli 2024). Angestrebt wird, dass in näherer Zukunft insgesamt etwa 2.500 Haushalte (30 %) von FTTB (Fiber to the Building) und FTTH (Fiber to the Home) profitieren. Zusätzlich werden in den kommenden 2 Jahren etwa 450 Wohnenheiten in Neubaugebieten mit Glaserfaseranschlüssen versorgt. Dann werden rund 3.000 Haushalte Zugang zum schnellen Glasfaser-Netz von NetCologne haben (36,1 Prozent).  Schon heute verfügem laut Netcologne alle städtischen Schulen über Glasfaseranschlüsse.

Als SPD-Höhenhaus freuen wir uns über alle Bemühungen, welche die Versorgung mit Glasfaseranschlüssen in unserem Stadtteil steigern. Wir werden uns in nächster Zeit erkundigen, in welchem Umfang Höhenhaus mit Glasfaseranschlüssen von T-Online versorgt ist. Köln insgesamt verfügte bereits Anfang 2021 über eine Versorgungsquote von immerhin 72 Prozent aller Haushalte und lag damals bundesweit an der Spitze. Im Vergleich dazu gehört Höhenhaus (mit nur 5,6 Prozent verssorgter Haushalte – Stand 7/2024) zu den „grauen Flecken“ im städtischen Umfeld, die noch immer weitgehend nur über Kupferdraht bedient werden.

Wie der aktuelle Entwicklungsstand bei der eigenen Adresse ist, lässt sich über folgenden Link ermitteln:  Glasfaserausbau in Köln: Zukunftssicher surfen | NetCologne.

Wir werden uns auch erkundigen, inwieweit wichige nichtstädtische Einrichtungen (Schulen, Kitas, Kirchengemeinden) bereits mit Glasfaser versorgt sind.

Im Kontakt mit Netcologne entwickelte sich die Idee,  vielleicht schon in naher Zukunft auf Stadtbezirksebene eine öffentliche Veranstaltung zum Thema Glasfaserversorgung im Stadtbezirk zu ermöglichen.